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Wir begrüßen Sie auf der Website der Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands e.V - BAND e.V. !

Die BAND e.V. ist...

  • die Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands e.V
  • die Dachorganisation aller Länder-Arbeitsgemeinschaften der Notärztinnen und Notärzte Deutschlands
  • das gemeinsame Sprachorgan aller Notärztinnen und Notärzte Deutschlands

Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft vertritt mehr als 11.000 Notärztinnen und Notärzte aus allen Teilen Deutschlands, die in Länder-Arbeitsgemeinschaften oder Länderübergreifend organisiert sind.

Wir freuen uns über Ihren Besuch !



Leitplanken für Notärztinnen und Notärzte bei der Zuteilung von Behandlungsressourcen im Kontext der COVID-19-Pandemi

Veröffentlicht durch den Vorstand der Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND) e.V. am 30.03.2020 nach Abstimmung mit den Notarzt-Arbeitsgemeinschaften und dem Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (BV-ÄLRD) e.V.

Florian Reifferscheid, Peter Gretenkort, Jörg Beneker, Frank Heinrich, Carsten Lott, Alex Lechleuthner

In Zeiten der Pandemie ist der Rettungsdienst wie zuvor für die alltäglich vorkommenden Notfälle bei schweren Unfällen und inneren Erkrankungen zuständig. Darüber hinaus muss er dafür sorgen, dass kritisch erkrankte Patienten mit einer COVID-19-Infektion in immer größerer Zahl einer stationären Behandlung zugeführt werden. Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass in kurzer Zeit die Kapazitätsgrenzen des Rettungsdienstes erreicht oder überschritten werden, und zwar sowohl aufgrund der steigenden Zahl von Notfallpatienten als auch durch den Ausfall von erkrankten Mitarbeitern.

Die Behandlung kritisch kranker Patienten*) wird weiterhin durch Ärzte und Pflegende in den Kliniken erfolgen, wenn auch zunehmend unter improvisierten Bedingungen und evtl. in Notkrankenhäusern. Es ist wahrscheinlich, dass in kurzer Zeit und trotz bereits erfolgter Kapazitätserhöhungen nicht mehr ausreichend intensivmedizinische Ressourcen für alle Patienten zur Verfügung stehen, die...

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Rettungsdienst, Notfall- und Intensivmedizin vor maximaler Herausforderung – Zuhause-bleiben hilft Leben retten!

Berlin, 18.03.2020

Die Zahl notfallmedizinisch zu versorgenden Patientinnen und Patienten steigt mit der Zunahme von COVID-19-Infizierten, aber auch infolge der Zunahme an berechtigt und unberechtigt besorgten Nutzern des Notrufes 112.

Derzeit können wir beobachten, dass ein Teil der Bürgerinnen und Bürger verantwortungsbewusst handelt und Kontakte untereinander reduziert, um das Infektionsrisiko verringern und die Ausbreitung zu verlangsamen. Leider müssen wir nach wie vor feststellen, dass viele Menschen trotz aller Warnungen und der Einleitung von drastischen, das Gemeinschaftsleben beschneidenden Maßnahmen nach wie vor ungestört ihren mannigfaltigen Freizeitaktivitäten nachgehen und dabei auch größere Menschenansammlungen nicht vermeiden. Dieses Verhalten gefährdet in der momentanen Situation nicht nur den Einzelnen, sondern auch die Gesundheit aller anderen Bürgerinnen und Bürger und insbesondere des medizinischen Fachpersonals, das wir in den nächsten Wochen dringend benötigen werden

Aktuell baut die Politik auf Empfehlungen für das Verhalten im öffentlichen Raum, deren Effekt auf die Infektionshäufigkeit noch nicht als sicher bewertet werden kann. Aus Sicht der Notärzte unterstützen wir Überlegungen, das Kontaktrisiko durch weitergehende kontrollierende Maßnahmen bis hin zu Ausgangssperren zu senken, wenn ansonsten die drohende Infektionsrate nicht herabgesetzt werden kann. Diese Entscheidungen müssen rasch getroffen werden.

Für diejenigen, die sich heute schon verantwortungsbewusst an den Empfehlungen orientieren, bedeutet das keinen Unterschied. Alle Anderen müssen nachdrücklich dabei unterstützt werden, ihre Verantwortung für die Gesamtheit wahrzunehmen.

Einsatzkräfte des Rettungsdienstes werden weiteren unnötigen Gefahren durch fehlende oder unrichtige Angaben bei der Nutzung des Notrufes 112 ausgesetzt. Zum Schutz der Einsatzkräfte, zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit des Notarzt- und Rettungsdienstes fordern wir alle Anrufer des Notrufes 112 auf, konkrete, vollständige und wahre Angaben zu Symptomen, Aufenthalten in Risikogebieten sowie zu stattgehabten Kontakten mit Erkrankten zu machen. Weisen Sie schon im Notruf bei der 112 auf Symptome und einen möglichen Zusammenhang zu COVID-19 hin, damit Rettungsdienstfachpersonal und Notärzte sich schon vor einem Patientenkontakt ausreichend schützen können. Nur so kann eine adäquate Versorgung des einzelnen Notfallpatienten erfolgen kann und Personal und Fahrzeuge danach auch für weitere dringende Notfälle einsatzbereit bleiben. Der Rettungsdienst wird sich strikt an die täglich aktualisierten Empfehlungen des RKI halten müssen, um unnötige Transporte zu vermeiden.

Wir appellieren an die Bevölkerung: Unterstützen Sie das gesamte Gesundheitswesen dabei, dass es nicht zur Überlastung und zum Kollaps kommen muss, und helfen Sie in Ihrem eigenen Interesse, die lebensrettende Ressource Rettungsdienst nicht unnötig zu überfordern! Bleiben Sie zu Hause und kümmern Sie sich auch um ältere und hilfsbedürftige Mitmenschen.




>> Pressemeldung zum Corona-Virus <<




Dr. Dieter Stratmann

(11.04.1944 – 15.02.2020)

In tiefer Trauer haben wir vom Tod unseres Gründungsmitglieds Dr. Dieter Stratmann erfahren.

Er war in vielen Dingen Vordenker und Wegbereiter des modernen Rettungsdienstes und Notarztwesens.

Dr. Stratmann war von 1988 - 2006 Vorsitzender und bis zuletzt Ehrenvorsitzender der BAND.

Einen kleinen Einblick in Stationen seines Schaffens haben wir für Sie aufbereitet.

Wir gedenken seiner in tiefer Dankbarkeit.

Der Vorstand der BAND.




>> Stationen seines Schaffens <<


 
 

 


Die agnnw hat eine Stellungnahme zur geplanten Einführung des "Telenotarztes" in NRW veröffentlicht:

https://www.agnnw.de/?p=3804




Gesetz zur Stärkung der Heil-
und Hilfsmittelverordnung (HVVG)

Gesetzestext